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Aktuelles

Für einen Flugsportverein sollte zunächst eins wichtig sein: möglichst vielen Mitgliedern möglichst viele schöne Momente in der Luft zu ermöglichen. Andererseits gibt es keinen Zweifel, dass ein Verein sich auch für das Umfeld, dem er angehört, engagieren muss. Nichts und niemand existiert ganz für sich allein, sodass wir als Segelfliegergruppe Wendlingen neben die Entwicklung der inneren Struktur auch die Bindungen zu unserer Stadt Wendlingen nicht vergessen.

Ferienfliegen 2018: Wo da unten wohne ich?

Bei bester Sicht und ruhigem Wetter starteten die „Ferienflieger“ am 22. August und waren begeistert. Mit über 200 km/h flog die Motormaschine von der Hahnweide zum Neuffen, dann im Bogen über Nürtingen dem Neckar entlang nach Wendligen. Dazu musste unser Pilot mit dem Tower vom Flughafen Stuttgart Kontakt aufnehmen, damit sein Flugzeug den großen Maschinen nicht in die Quere kam.
Für die Kinder war es natürlich spannend, die eigene Wohnung von oben zu entdecken, die von Opa und Oma, das Freibad. Das war aber gar nicht so einfach, weil die Welt von oben doch ganz anders aussieht, als vom Boden aus. 
Von Wendlingen ging es an der Teck vorbei wieder zur Landung auf die Hahnweide. Etwa 15 Minuten dauert jeweils der Rundflug.

Ferienfliegen 2018

Aus der Presse

 

WENDLINGEN (pm/red). Die Segelfliegergruppe Wendlingen bietet allen Interessierten am Fliegen an, mit ihr in die Luft zu gehen. Das Alter ist dabei zweitrangig, denn bereits ab 14 Jahren darf man den Flugführerschein machen. Und solange man flugtüchtig ist, sind beim Alter keine Grenzen gesetzt.

Die Segelfliegergruppe schildert, wie es zwei Segelflugschülern, der eine 14, der andere 68 Jahre, ergangen ist, denn die Flugausbildung läuft total anders ab, als die Ausbildung zum Autofahrer, erklärt Johannes Nuding, Vorsitzender der Fliegergruppe. „Bei der Flugausbildung anfangs fliegt nur der Fluglehrer mit.

Der Schüler darf zum ersten Mal alleine fliegen, wenn mindestens zwei Fluglehrer der Meinung sind, dass er alleine starten, fliegen und das Flugzeug (damit wollen auch andere noch fliegen!) wieder ohne Schramme landen kann. Danach fliegt der Fluglehrer nur noch mit, wenn er dem Flugschüler etwas zeigen will, ansonsten startet dieser alleine. Der Fluglehrer gibt aber über Funk Hilfestellung.“

„Der erste Alleinflug ist etwas Besonderes im Pilotenleben. Es sind unvergessliche Momente, zum ersten Mal allein zu starten, ein paar 100 Meter über dem Platz zu fliegen und gut zu landen“, sagt Nuding. „Beim zweiten, dritten Alleinstart sinkt der Adrenalinspiegel, es überwiegt der Genuss am Schweben wie ein Vogel und man freut sich, die Maschine auch ohne Fluglehrer sicher zu beherrschen“, schwärmt er über das überwältigende Gefühl.

Für zwei Flugschüler war Fliegen schon immer interessant. Alexander Lutz meldete sich direkt nach seinem 14. Geburtstag bei der Segelfliegergruppe Wendlingen an. Seitdem nutzt der Schüler seine freie Zeit fürs Segelfliegen. Horst Brändle war 68 Jahre alt, als er etwa zur gleichen Zeit zur Segelfliegergruppe Wendlingen kam. Davor fehlte ihm die Zeit fürs Fliegen, jetzt ist er dafür umso intensiver bei der Sache. „Wer rastet, der rostet“, sagt er und peilt als nächstes die Pilotenlizenz an. Was ihm am Fliegen auch gefällt? „Dass man auf dem Flugplatz und beim Vereinsabend unter Gleichgesinnten, aber nicht nur unter Gleichaltrigen ist.“

Interessierte wenden sich per E-Mail an die Segelfliegergruppe Wendlingen info@sgw.info, weitere Infos unter www.sg-wendlingen.de.

Nürtinger Zeitung am 17.08.2017