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Geschichte

Mit der Wolf-Hirth-Medaille ausgezeichnet

Adam Peter Renner (links) erhielt die silberne Wolf-Hirth-Medaille. Renner wurde damit für sein 25-jähriges ehrenamtliches Engagement bei den Segelfliegern geehrt. Der Vizepräsident des Baden-Württembergischen Luftfahrtverbands, Hans-Joachim Pross, überreichte ihm jüngst die Medaille. Adam Renner trat mit seinem ersten Segelflug am 19. September 1976, mit 16 Jahren, bei der Segelfliegergruppe Wendlingen (SGW) ein. Er war damals Feuer und Flamme fürs Fliegen. Beim Prüfungsüberlandflug von der Hahnweide zum Klippeneck mit einer Ka 8 war die Thermik weg. Bei der letzten Kurve zur Außenlandung auf einer Wiese verlor er zu viel Höhe und stürzte ab. Dabei hatte er aber unheimlich viel Glück. Die Fraktur des Lendenwirbels heilte schnell. Danach flog er noch ein paar Mal mit Fluglehrer. Er setzte sich aber nie mehr allein ans Steuer eines Flugzeugs. Dennoch blieb Renner weiterhin dem Verein treu. Er ist seit 25 Jahre ununterbrochen Stellvertretender Vorsitzender der SGW. In dieser Funktion engagiert er sich insbesondere für das Vereinsleben und die sichere Durchführung des Luftsports. Für das jahrelange Engagement, für seine Ideen in den Ausschusssitzungen und während des Baus der neuen Fliegerhalle im Jahr 2015, für seine freundliche und ausgleichende Art, wenn es in Sitzungen mal wieder hoch herging, dafür hat ihm der Verein viel zu verdanken.

Nürtinger Zeitung am 8.03.2017

Wendlinger Segelfliegergruppe fusioniert mit Aeroclub Stuttgart

Jetzt ist es in trockenen Tüchern: die Segelfliegergruppe Wendlingen (SGW) hat rückwirkend zum 1. Januar 2016 mit dem Verein Aeroclub Stuttgart (ACS) fusioniert. Trotzdem werden die Wendlinger als Untergruppe im Aeroclub eigenständig bleiben und ihr Vereinsheim behalten. In Baden-Württemberg ist diese Konstruktion unter Segelflugvereinen einmalig.

Wenn zwei Gruppen, Vereine oder Gemeinden fusionieren, gilt für gewöhnlich, dass der Größere von beiden den Kleineren schluckt. Das ist vermutlich in 99 Prozent der Fälle auch so. Doch genau das galt es bei der Verschmelzung der beiden Vereine zu vermeiden, sagt Johannes Nuding, Vorsitzender der Wendlinger Segelflieger, auf Anfrage unserer Zeitung. Umso mehr freut es ihn: „Das ist uns gelungen.“

Grund für die Fusion ist der demografische Wandel, der wie bei anderen Vereinen auch an den Segelfliegern nicht spurlos vorbeigegangen ist. Dabei liegt das nicht allein daran, sondern viele junge Leute, die das Fliegen hier gelernt haben, müssen aufgrund ihres Studiums oder Berufs – verständlicherweise – woanders hinziehen und sind für den Verein dann oft verloren. Die Unterhaltung der eigenen Flugzeuge wird für die Vereine aber immer kostspieliger, weshalb sie nach Möglichkeiten suchen, wie sie die Auslastung und das Verhalten der Flieger verbessern können. Obwohl der Aeroclub Stuttgart einer der größten Segelflugvereine in Baden-Württemberg ist, stand auch dieser vor diesem Problem.

„In Gesprächen mit Vertretern des Baden-Württembergischen Luftfahrtverbands und dessen Justiziar war klar, wenn die beiden Vereinen den Flugzeugpark gemeinsam nutzen und wirtschaftlicher auslasten wollen, bleibt nur die juristische Lösung der Verschmelzung“, erläutert Johannes Nuding die vorausgegangenen Überlegungen. Weil beide Vereine – Segelflieger Wendlingen und Aeroclub Stuttgart – auf der Hahnweide bei Kirchheim ihren Heimatflughafen haben, bot es sich an, zusammenzugehen. „Wir beschreiten damit einen Weg, den es bisher im Land noch nicht gab, bei dem der kleinere Verein im größeren bestehen bleibt und sein Vereinsleben weiter in Wendlingen führen kann“, beschreibt Nuding eine der Voraussetzungen für die Fusion. Auch der ACS behält sein Vereinsheim in Stuttgart weiter.

Wie an alter Stelle wird das neue Vereinsheim mit Halle am neuen Standort an der Lauter von der Segelfliegergruppe und dem Kleintierzüchterverein Wendlingen gemeinsam genutzt. Das wird nach der Verschmelzung der Segelflieger mit dem Aeroclub auch weiterhin so bleiben.

Segelflieger sehen in Fusion mehr Vorteile

Neben dem eigenen Vereinsleben können die Wendlinger Segelflieger nun auch weiterhin neue Mitglieder werben und aufnehmen. Johannes Nuding ist deshalb zuversichtlich. Denn es gibt Mitglieder, die lieber Teil eines überschaubaren Gefüges sind, und genau das kann die Wendlinger Untergruppe bieten. Gleichzeitig können die Mitglieder aber vom gleichen Nutzen profitieren wie in einem großen Verein, sieht Nuding den Vorteil.

Mit Zusatzvereinbarung juristisch wasserdicht  

Nach der Fusion (sie wurde Ende Mai dieses Jahres rechtskräftig) ist die genaue Bezeichnung jetzt „Segelfliegergruppe Wendlingen im Aeroclub Stuttgart“. Damit ist die Untergruppe zwar nicht selbstständig, aber trotzdem eigenständig, wenn es zum Beispiel – wie in der Zusatzvereinbarung festgemeißelt – um das neue Vereinsheim und die Halle an der Lauter geht. Nach dem Abriss ihres vorhergehenden Heims mit Halle, das wegen der Wohnbebauung am Lauterpark weichen musste, hatten die Segelflieger Zuschüsse sowohl vom Baden-Württembergischen Luftfahrtverband (BWLV) als auch von der Stadt Wendlingen damals erhalten. Allerdings nur unter der Bedingung, dass das Vereinsheim an die Stadt Wendlingen zurückfällt, falls sich die Segelfliegergruppe Wendlingen im Aeroclub Stuttgart auflösen oder die Mitgliederzahl zu sehr absinken würde. „Diese Punkte wurden im Erbpachtvertrag mit der Stadt und später im Verschmelzungsvertrag fixiert“, so Nuding.

Dabei haben sie die Unterstützung von der Stadt Wendlingen erhalten, vor allem in Person von Wolfgang Kaiser, Leiter des Rechtsamtes und der Wirtschaftsförderung. Darüber ist Nuding sehr dankbar: „Zum Glück war auch der Bürgermeister für neue Wege offen, sofern diese sicherstellen, dass die Stadt auch bei der Verschmelzung nur die Segelfliegergruppe Wendlingen mit dem Zuschuss unterstützt und bei der Fusion keine Wendlinger Steuergelder für die Halle an den Stuttgarter Verein fließen.“

Nicht viel ändern wird sich nach der Fusion das Vereinsgeschehen: der Untergruppe wird nach wie vor Johannes Nuding vorsitzen. Es wird nach seinen Angaben ebenso weiterhin einen eigenen Werkstattleiter, Motorsegelflugwart und Segelflugwart geben. Außerdem wird die Kasse für Strom, Wasser, Versicherung und Reparaturen gemeinsam mit dem Kleintierzüchterverein Wendlingen verwaltet, mit dem sich die Wendlinger Flieger das Vereinsheim mit Halle teilen.

Was die Fusion allerdings ermöglicht hat, ist die gemeinsame Nutzung des größeren Flugzeugparks durch beide Clubs. Doppelt vorhandene Maschinen wurden verkauft. Der Erlös wurde in einen doppelsitzigen Hochleistungsmotorsegler investiert, freut sich Nuding. „Die Verschmelzung schafft uns mehr Spielräume, den Flugzeugpark modern zu halten. Das ist wichtig, denn ein attraktiver Flugzeugpark zieht neue Mitglieder an.“

Laut Nuding könnte der Weg, den der Wendlinger Verein mit der Verschmelzung gegangen ist, auch für andere Vereine interessant sein, denen es ähnlich ergeht. „Wenn dann zufällig vor der Verschmelzung auch noch ein Zuschuss der Gemeinde ansteht, dann ist es gut, wenn die Gemeindeverantwortlichen nicht nach dem Grundsatz handeln, Das haben wir noch nie gemacht, das machen wir deshalb auch jetzt nicht‘, sondern offen sind für neue Wege – wie bei uns.“

Nürtinger Zeitung am 8.08.2017

Unser Hallenbau im Jahr 2015

Die Segelfliegergruppe Wendlingen baut mit Unterstützung der Stadt Wendlingen und des Baden-Württembergischen Luftfahrtverbands im Jahr 2015 zusammen mit den Kleintierzüchtern eine neue Halle. Das wurde notwendig, weil die alte Halle von der Stadt Wendlingen im Rahmen eines neuen Wohngebiets im April 2015 abgerissen wurde.

Hier findet ihr Fotos vom Hallenbau.

Feier 75 Jahre Wendlingen am Neckar

1940 wurden die Orte Wendlingen und Unterboihingen zu Wendlingen am Neckar vereinigt. So war es für uns selbstverständlich als Wendlinger Verein am Sonntag, dem 12.07.2015 an der Feier zum 75- jährigen Bestehen der Stadt Wendlingen am Neckar teilzunehmen. Bei schönem Wetter beteiligten sich alle Schulen, Kindergärten und aktiven Vereine an einem Umzug durch die Stadt, angeführt vom Gemeinderat und Bürgermeister Steffen Weigel. Leider waren die Laternen und Oberleitungen zu niedrig, um wie geplant ein Groß-Segelflugmodell auf dem Anhänger eines Traktors zu präsentieren, so dass wir uns mit einem kleineren, von Hand getragenem Modell und größeren Transparenten begnügten.

 

Die Historie der Segelfliegergruppe Wendlingen e.V

Die Anfänge der Fliegerei in Wendlingen gehen bis in das Jahr 1929 zurück. Damals schlossen sich einige Wendlinger und Ötlinger zu einer losen Segelfliegergruppe zusammen. Die Flieger der ersten Stunde waren Albert Sigler, Karl Zaiser und Alfred Röhm. Kurze Zeit später kamen Eugen Kaiser (Maler) und Emil Benner hinzu.

Historischer Flugzeugbau

Im Jahre 1934 wurde dann in Wendlingen eine eigene Fliegergruppe gegründet. Beim Ausbruch des Zweiten Weltkriegs umfasste die zwischenzeitlich in die NSFK übernommene Gruppe bereits 60 Mitglieder. Unter ihnen befand sich der spätere Chefpilot der Lufthansa, Werner Utter. 22 Flieger aus Wendlingen kamen im Zweiten Weltkrieg ums Leben.

Nach Kriegsende verbot die alliierte Militärregierung die Sportfliegerei.

Am 13. April 1950 vereinigten sich die bestehenden Fliegergruppen Wendlingen, Köngen und die Werksgruppe Heinrich Otto zur Segelfliegergruppe Wendlingen-Köngen, Werksgruppe Heinrich Otto. Dabei wurde Alfred Röhm zum Vorsitzenden gewählt. Die Fluglehrer waren neben dem Vorstand selbst Otto Schäuble, Gottlob Schober und Albert Sigler. Ein ehemaliger Prüfstand für Schnellbootmotoren der Firma Daimler-Benz auf dem Werksgelände der Firma Otto diente als Werkstatt. In ihr wurden die Schulgleiter SG 38 und eine Startwinde gebaut.

Das Fluggelände der Gruppe befand sich bis zur Eröffnung der Hahnweide 1954 in Dettingen unter Teck. Weitere wurden bei der Teck, am Roßfeld, in Breithülen und in Oberboihingen (hinter der Firma Hildebrand) benutzt. Auf dem Wendlinger Neckarwasen fanden jeweils im Frühjahr und Herbst Flugtage statt.

1958 trennte sich die vereinigte Segelfliegergruppe, eine eigene Wendlinger Gruppe entstand erneut. Vorsitzender wurde zunächst Alfred Röhm (bis 1965). Röhm gelangen hervorragende fliegerische Leistungen: 1961 stellte er in Fayence einen französischen Höhenrekord mit 10400m auf. 1963 erreichte er bei einem Gewitterflug auf der Hahnweide die Höhe von 10000m und stellte einen Geschwindigkeitsweltrekord mit 138,3 km/h im Dreiecksflug auf. Schließlich wurde er 1965 Landesmeister auf der BS 1.

1965 löste ihn Erich Strähle im Amt des Vorsitzenden ab (bis 1969).

Bereits 1962 entstand in Eigenleistung (zusammen mit dem Kleintierzüchterverein) das gemeinsame Vereinsheim mit angebauter Halle. Diese dient bis heute der Segelfliegergruppe als Werkstatt und dem Kleintierzüchterverein als Ausstellungsraum.

Historischer Flugzeugbau

Von 1969 bis 1990 übte Heinz Aldinger den Vorsitz aus. Auch in dieser Zeit setzte sich der Wandel in der Flugzeugtechnik fort. Wurden früher die Flugzeuge hauptsächlich aus Holz und Leinwand gebaut, so setzte man nun vermehrt glasfaserverstärkte Kunststoffe ein. Das Vereinsmitglied Björn Stender gilt als Pionier dieser Technik. Er konstruierte und baute die BS 1.

Bis 2015 bilden drei moderne Segelflugzeuge und ein Motorsegler den Flugzeugpark des Vereins. Die Flugzeuge starten in der Regel auf der Hahnweide.

Trotz der modernen Kunststoffflugzeuge besitzt die Werkstattarbeit große Bedeutung. Im Jahr 1993 wurde die Startwinde mit einem neuen Antrieb ausgestattet und so den neuen Sicherheitsvorschriften angepasst.

Im Jahr 2001 umfasst die Segelfliegergruppe unter ihrem Vorsitzenden Manfred Kempf (seit 1991) 64 Mitglieder.

Im März 2005 übernahm Johannes Nuding das Amt des 1.Vorsitzenden. Ihm folgte im Februar 2007 Christian Knickenberg als 1.Vorsitzender. Er engagierte sich sehr in der Mitgliederwerbung, förderte das Vereinsleben auch mit Grillabenden nach dem Fliegen und kümmerte sich besonders um die jüngeren Mitglieder. Während seiner Amtszeit kündigte die Stadt Wendlingen wegen eines neuen geplanten Wohngebiets unsere Vereinshalle, die wir seit 1962 gemeinsam den Kleintierzüchtern nutzten. Im August 2014 übernahm wieder Johannes Nuding das Amt des 1. Vorsitzenden. Sein Ziel war die Verschmelzung der SGW mit einem anderen Fliegerclub auf der Hahnweide, um der SGW auch in Zeiten des demografischen Wandels einen wirtschaftlichen und konkurrenzfähigen Flugzeugpark zu ermöglichen.

Die Stadt Wendlingen hat zu dieser Zeit auch einen Zuschuss zum Bau einer neuen Halle zugesagt, wenn sie wieder zusammen mit den Kleintierzüchtern genutzt wird. Trotz der beabsichtigten Verschmelzung wollte die SGW die neue Halle bauen, was aber nur mit Zuschüssen der Stadt Wendlingen und des BWLV möglich war. Der Haken dabei war, dass die Stadt aus Steuergeldern nur einen Wendlinger Verein bezuschussen darf, bei einer normalen Verschmelzung wird der kleinere Verein aber aus dem Vereinsregister gelöscht und das gesamte Vereinsvermögen, also z.B. auch eine Halle, geht an den größeren Verein über. Bürgermeister Weigel und die Stadtverwaltung haben deshalb immer darauf hingewiesen, dass es einen Zuschuss nur für einen Wendlinger Verein geben kann.

Die SGW und der Aeroclub Stuttgart (ACS) sind dann in enger Absprache mit der Stadt Wendlingen einen Weg gegangen, denn es so bisher in Baden-Württemberg bei einer Fusion noch nicht gab. Es war zwar juristisch auch der Weg einer Verschmelzung, aber es wurde zusätzlich festgelegt, dass die Segelfliegergruppe Wendlingen als eigene Untergruppe im Aeroclub erhalten bleibt. Nach der Verschmelzung wird sie so zur nicht selbständigen „Segelflieger­gruppe Wendlingen im Aeroclub Stuttgart“. Damit die finanziellen Zuschüsse der Stadt Wendlingen wirklich nur dem Wendlinger Verein zugutekommen, wurde außerdem festgelegt, dass das Vereinsheim an die Stadt Wendlingen zurückfällt, sollte sich die „Segelfliegergruppe Wendlingen im Aeroclub Stuttgart“ auflösen oder sollte deren Mitgliederzahl zu sehr absinken.

Im Erbpachtvertrag mit der Stadt und später im Verschmelzungsvertrag wurden diese Punkte fixiert. Dann konnte im Jahr 2015 mit finanzieller Unterstützung der Stadt und des BWLVs zunächst die neue Halle gebaut werden. Insgesamt investierte der Verein 1225 Stunden Arbeitsleistung in die Halle. Den größten Teil davon haben unser Kassier Helmut Scholz und Detlef Mainx erbracht. Der erste war fast dauernd auf der Baustelle und beobachtete mit kritischem Auge die Bauarbeiten. Der zweite übernahm als Statiker die Bauleitung, die Organisationsplanung des gesamten Projekts und berechnete die Fundamentstatik. Unsere Mitglieder haben alle Arbeiten dem Verein geschenkt. Im Frühjahr 2016 war die offizielle Einweihung der neuen Halle. Ermöglicht wurde der Hallenbau trotz der beabsichtigten Verschmelzung wegen des guten Willens der Stadt Wendlingen, die für diesen neuen Weg der Verschmelzung offen war.

Im zweiten Schritt wurde der Verschmelzungsvertrag unterzeichnet, mit dem die SGW und der Aeroclub rückwirkend zum 1.1.2016 die Verschmelzung vollzogen haben. Diese Prozedur startete schon Ende 2015, hat sich über 1½ Jahre hingezogen und wurde erst Ende Mai 2017 rechtskräftig.

Die SGW und der ACS führen das Vereinslebens in beiden Gemeinden, Wendlingen bzw. Stuttgart, aktiv weiter und kooperieren dabei in allen Belangen sehr gut. Die erhofften finanziellen Auswir­kungen zeigten sich schon im ersten Jahr der Verschmelzung. Beide Clubs konnten ihren Flugzeug­park vorher nicht mehr wirtschaftlich auslasten. Seit die Maschinen mit Blick auf die Verschmelzung gemeinsam genutzt werden, konnten die wenig genutzten Flugzeuge, nämlich doppelt vorhandene ein- und doppelsitzige Schulungsflugzeuge, ein Ultraleicht und eine Winde verkauft werden. Der Erlös wurde in ein doppelsitziges, selbststartendes Hochleistungssegelflugzeug investiert. Die Verschmel­zung schafft also mehr Spielräume, den Flugzeugpark zukunftsorientiert zu gestalten, denn ein attraktiver Flugzeugpark unterstützt die Gewinnung neuer und den Erhalt bestehender Mitglieder.

Mit der juristischen Verschmelzung endet zwar die Geschichte der SGW als eigenständigem Verein, aber im Jahr 2019 wird die „Segelfliegergruppe Wendlingen im Aeroclub Stuttgart“ quicklebendig das 90jährige Vereinsjubiläum feiern. Damit haben wir sogar eine längere Tradition, als der größere Stuttgarter Verein…